Westdeutschland/Hagen. Zum Gottesdienst der Gemeinde Hagen-Wehringhausen hatte Bischof Manfred Bruns am Sonntag, dem 9. November 2025 auch die Gruppe der Süchtigen mit ihren Angehörigen eingeladen. Im Mittelpunkt der Predigt stand das Gleichnis vom Weltgericht aus der Endzeitrede Jesu Christi.
Der erste Gottesdienst für die neuapostolischen Christen der Gruppe „Süchtige und Angehörige“ mit der Ortsgemeinde fand im Jahr 2019 in Gelsenkirchen statt. Ab dem Jahr 2021 wird die Gruppe jährlich zu einem Gottesdienst mit anschließendem Gedankenaustausch in eine Gemeinde eingeladen. Im Jahr 2022 feierte Bezirksapostel Rainer Storck den Gottesdienst mit der Gruppe der Süchtigen und Angehörige in der Gemeinde Kassel-Nordost.
Für Bischof Manfred Bruns, der über viele Jahre diese Gruppe seelsorgerisch verantwortet und begleitet hat, war es der letzte Gottesdienst in diesem Kreis, bevor er im Februar 2026 in den Ruhestand treten wird.
Großer Gott, wir loben dich
Den ersten Impuls im Gottesdienst bildete das gemeinsam von der gesamten Gemeinde gesungene Lied „Großer Gott, wir loben dich“ – begleitet vom Gemeindespielkreis, bestehend aus Klavier, Schlagzeug, Trompete, Posaune und Saxofon.
„Das war ein großartiger Auftakt“, zeigte sich der Bischof beeindruckt vom Vortrag. Er betonte, wie gut es tue, den Tag mit Loben und Preisen zu beginnen, und regte an, das im Lied genannte Loben auch im Abendgebet vor Gott zu bringen.
Jesus identifiziert sich mit den Menschen
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Matthäus 25,40: „Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!
Bischof Bruns stellte dieses Wort in den größeren Zusammenhang der Endzeitrede Jesu: „Mit dem Gleichnis vom Weltgericht schließt Jesus seine Rede ab“, erläuterte er. Das Gleichnis mache deutlich, dass der liebevolle, respektvolle Umgang mit dem Nächsten auch Dienst des Gläubigen an Gott in der Nachfolge Christi ist. „Es kommt darauf an, wie du dich den Bedürftigen zuwendest – das ist der Maßstab“, betonte der Bischof
Co-Predigten
Priesterin Verena Küpperbusch (Bielefeld), in der Seelsorge an Süchtigen und ihren Angehörigen tätig, sprach von dem stillen Wunder, das in jedem Akt echter Nächstenliebe geschehe. Selbst die kleinste Geste könne zu einer tiefen Begegnung mit Christus werden. Bezirksältester Sascha Tümmler (Kassel-Korbach) griff den Gedanken des einleitenden Liedes wieder auf und ermutigte dazu, Gottes barmherzige Liebe nicht nur am Morgen, sondern auch am Abend eines Tages mit Dank und Lobpreis zu bedenken.
Wechsel in der Betreuung
Im Anschluss an den Gottesdienst teilte Bischof Manfred Bruns mit, dass Bezirksältester Sascha Tümmler künftig die seelsorgerische Betreuung der Gruppe „Süchtige und Angehörige“ übernehmen werde. Wie bereits angekündigt, wird Bezirksältester Tümmler am 30. November 2025 zum Bischof ernannt. Er ist bereits seit dem 1. Oktober 2025 im Referat Seelsorge der Gebietskirche Westdeutschland als Nachfolger für den zum Jahresende ausscheidenden Bischof Bruns tätig.
In großer Dankbarkeit überreichten Vertreter der regionalen Seelsorge-Gruppen der Süchtigen und ihrer Angehörigen dem scheidenden Bischof Bruns Präsente als Dankeschön für seinen Einsatz. Sie würdigten damit seine langjährige, verlässliche Begleitung, sein stets offenes Ohr und die seelsorgerische Nähe, die vielen Menschen Halt und Zuversicht geschenkt habe.
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