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Ein Sonntag der Gemeinschaft

 

Hagen-Wehringhausen. Am Sonntag, dem 10. November 2024 kam in der Gemeinde Hagen-Wehringhausen eine Gemeinde zusammen, die dort noch nie zusammen den Gottesdienst gefeiert hat.

Die Gruppe der Süchtigen und Angehörigen und die Glaubensgeschwister aus der Ortsgemeinde feierten zusammen den Gottesdienst, durch welchen Bezirksältester Sascha Tümmler aus dem Bezirk Kassel-Korbach führte. Als Grundlage diente das Bibelwort aus Jesaja 61 Vers 10.

 

Der Bezirksälteste ging zu Beginn seiner Predigt auf das gemeinsam gesungene Eingangslied “Ich bete an die Macht der Liebe“ ein. Er äußerte, dass den Menschen im Alltag vielleicht nicht immer bewusst ist, dass Gott die Liebe ist, da man aufgrund der Lebenssituationen das auf den ersten Blick nicht sehen kann. Man fragt nach Gott, fragt, ob das wirklich sein Plan ist, was gerade passiert. Wie zeigt Gott, dass er die Liebe ist? Als Beispiel führte er die Begebenheit der blutflüssigen Frau an, die lange Zeit krank war. Wie ist es im Alltag heute? Da sind Probleme in unserem Leben, niemand findet eine Lösung, niemand kann helfen. Der Älteste stellte die Frage in den Raum, was wir dann tun. Die Frau in der Begebenheit setzte ihre Hoffnung auf Jesus und suchte ihn auf. Sie glaubte an Jesus und wurde dafür belohnt und gesund. Der Bezirksälteste forderte die Anwesenden dazu auf niemals aufzugeben nach Gott zu fragen, ihn um Hilfe zu bitten. Er wünschte allen den Mut nie aufzugeben.

 

Des Weiteren schilderte er, dass Jesus sich immer Zeit für die Menschen nahm, sich für Jeden interessierte und half. Das ist ein Grund auch heute fröhlich zu sein.  Manchmal hat man erst den richtigen Blick auf die Situation nach vielen Jahren und kann sich dann erst freuen. Dann werden die Freude und Fröhlichkeit noch viel größer. Gottes Liebe sehen wir manchmal vielleicht auch nicht sofort und brauchen ein wenig bis wir sie erkennen. Die Geschenke Gottes sind vielfältig wir sollen unsere Augen aufheben und darauf schauen, dass Gott uns eine Zukunft schenkt. Das Heil schenkt er allen Menschen, auch denen von denen wir vielleicht manchmal meinen, dass er oder sie es nicht verdient haben.

 

Er wies darauf hin, dass Gott nie aufgibt und forderte dazu auf, dass wir uns selbst nie aufgeben und auch jemand anderen niemals aufgeben sollen!

 

Priesterin Verena Küpperbusch aus Bielefeld bestärkte in ihrer Co-Predigt die Aussage, dass Gott die Menschen niemals aufgibt. Egal welche Fehler und Schwächen, Sorgen und Nöte man gerade hat. Gott bewertet nicht nach den Schwächen, sondern nach dem Glauben und der Liebe.

 

Priester Maik Augustin, stellvertretender Bezirksvorsteher in Kassel-Korbach, bereitete in einem weiteren Predigtteil auf das Heilige Abendmahl vor. Der Chor sang zuvor das Lied “Kennst du den Freund“. Der Priester äußerte, dass er den ganzen Gottesdienst über genau an dieses Lied dachte, an den Freund Jesus Christus. Jesus Christus ist der Freund, der niemanden aufgibt, der immer vergibt, der Freude und Stärke schenkt.

 

Nach dem Gottesdienst nutzten viele Anwesenden noch die Gelegenheit gemeinsam einen Imbiss einzunehmen und sich miteinander auszutauschen.

10. November 2024

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