Bad Oeynhausen. Zum Jahresauftakt 2025 startete die Selbsthilfegruppe Süchtige und Angehörige aus OWL mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Gemeinde Bad Oeynhausen.
Dienstleiter für diesen Gottesdienst war der stellvertretende Bezirksleiter Stefan Vogt und er hatte als Textgrundlage ein Wort aus Psalm 111, 4 „Er hatte ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr.“
Es war den Gruppenleitern der Präsenzgruppe OWL und den Teilnehmern ein besonderes Bedürfnis mit einem gemeinsamen Gottesdienst in den neuen Zeitabschnitt zu starten. Gern sagte Stefan Vogt sein Kommen zu um diesen Gottesdienst durchzuführen. Die Priesterin Verena Küpperbusch, professionelle Suchtberaterin und Mediatorin der Selbsthilfegruppe Westdeutschland war ebenfalls zugegen
Erinnerungen begleiten uns durchs Leben
Mit der Übermittlung von herzlichen Grüßen vom zuständigen Apostel Carsten Denker und dem Bischof Thomas Viktor begann Stefan Vogt den Gottesdienst. In seiner Predigt wies der Bezirksbeleiter darauf hin, dass es bei Familienfeiern oftmals darum geht „Weißt du noch?“ Dann kommen Geschichten oder Ereignisse zur Sprache, an die man sich gern erinnert und sich dann immer noch darüber freuen oder lachen kann. Unser himmlischer Vater hat nicht so ein Erinnerungsbuch, denn er freut sich immer, wenn du zu ihm kommst, dafür brauchst du dich nicht verbiegen. Gott nimmt dich heute genauso an, wie du in diesem Moment bist, denn er hat dich lieb.
Fotoalben und Erinnerungsbücher
Priesterin Verena Küpperbusch sagte, dass sicherlich eine jede Familie so ein Erinnerungsalbum hat, heute oftmals sogar auf dem Handy ständig dabei. Hier kann man sich ebenfalls an schöne Erlebnisse und Begebenheiten erinnern. Es gibt aber auch Momente, die in Bild festgehalten wurden, welche nicht so schön waren und man kann nun das Erlebte von einem anderen Blickwinkel betrachten und vielleicht doch noch positives daraus ziehen.
Zur Vorbereitung vom Abendmahl sagte der Bezirksevangelist, dass unser Himmlischer Vater immer bewertet, welchen Lernzuwachs wir in der kürzlich vergangenen Zeit hätte. Was davor gewesen wäre, auch wenn es oft nicht allzu positiv gewesen sei, würde einfach vergeben und vergessen.
Cordula, eine Betroffene aus der Selbsthilfegruppe hat in diesem Gottesdienst das Orgelspiel übernommen.
Gemeinsames Mittagessen und Zeit für Gespräche
Nach dem Gottesdienst war im Gemeinschaftsraum in der Kirche für ein Mittagessen Vorbereitungen getroffen worden. Fleißige Helfer hatten eine Kürbis- und Käse-Lauch-Suppe gekocht und Kuchen gebacken. Als dann der Pizzadienst die bestellten Pizzen brachte, durchzog ein köstlicher Duft den Gemeinschaftsraum und es wurde kurzfristig doch recht ruhig, da ein jeder wollte die Speisen genießen. Im Anschluss wurden wieder die intensiven Gespräche aufgenommen, denn es gab viel zu erzählen. Einige Teilnehmer konnten aus gesundheitlichen Gründen längere Zeit nicht an den monatlichen Präsenzreffen teilnehmen. Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie gut es tut, sich als Betroffener und Angehöriger austauschen zu können und auch den einen und anderen Tipp zu erhalten. Es ist schön, dass wir die Möglichkeit von Gemeinschaft und Präsenztreffen in unserer Kirche haben.
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